Künstlervorstellung: Börky & the Energizers

Heute möchte ich Euch eine noch sehr kleine „Amateur“-Band vorstellen. Die vierköpfige Band „Börky & the Energizers“ aus Hamburg, die sich 2013 zusammenschnloss, soll heute mein Thema sein. Bisher haben sie lediglich die EP „Two Lights“ veröffentlicht, daher bezieht sich meine Bewertung lediglich auf diese Ep. Man kann ja aber auch nur bewerten, was man sich anhören kann.

„Two Lights“ erschien im Jahr 2017 und hat mich musikalisch sehr beeindruckt. Doch nicht zu viel vorweg. Womit haben wir es hier zu tun? Es fängt an mit „New World“. Rotziger Rock mit gewissen Punk-Einflüssen, ähnlich wie die Guano Apes. Hier sollte man auch direkt schonmal darauf hinweisen, dass Anna, die Sängerin, stimmlich sehr wie Sandra Nasic von den Guano Apes, klingt. Es fängt mit einem recht ruhigen Bass-Intro an und leitet die EP sehr gut ein. Das gespielte Riff bleibt auf jeden Fall direkt hängen und man möchte der Musik weiter folgen. Und das wird auch direkt mit dem Refrain belohnt, der eine ngewissen Ohrwurm-Charakter hat. Sehr starker Einstieg in diese kleine EP. Man bekommt direkt Lust auf die weiteren 5 Lieder, die diese EP noch zu bieten hat.

Hört man sich diese Lieder an, wird man feststellen, dass die anfänglich hohe Erwartung gehalten wird. Sehr eindringliche Riffs, die sich trotzdem alle sehr unterscheiden, sehr starker Ohrwurmcharakter in den Refrains., sehr großes Potential, das hier ausgeschöpft wird. Falls man mich fragen würde, welches Lied mir von der EP am besten gefällt, könnte ich mich nicht wirklich festlegen. Alle Lieder haben etwas, was sie besonders machen. Seien es die Riffs, die Effekte oder einfach das große Ganze; Die Lieder sind alle auf ungefähr dem gleichen Niveau.

Dennoch möchte ich die weiteren Lieder auch noch ein wenig beleuchten und gewisse Besonderheiten herausstellen. Wir bewegen uns auf der gesamten EP die ganze Zeit irgendwo zwischen Rock und Punk – wie bereits geschrieben. „New World“ leitet uns sehr gut in die EP ein. „Accessibla Memory“ übernimmt das Moment des vorangegangenen Songs und verlieht ihm gleich neuen Schwung. Hier gefällt mir der Rafrain ganz besonders. „Money Working“ geht in eine etwas leichtere Richtung, indem es das Hauptriff vom geslapten Bass übernehmen lässt. Der Refrain hat hier allerdings nicht den gleichen Ohrwurmcharakter, wie bei den vorherigen Songs. „Rise and Shine“ geht wieder in der anfängliche Richtung, baut aber den Bass erweitern ein. Ein Wah-Synth-Effekt gibt ihm hierbei einen ganz besonderen Charakter. In Richtung Refrain haben wir wieder „klassischeren“, klaren Bass-Sound. Sehr gelungener Kontrast. „Elephant“ baut wieder den Wah-Synth-Sound im Bass ein, ist insgesamt etwas langsamer, verliert aber dennoch nicht an Fahrt. Hier könnte man eine parallele zu der schwerwiegenden Bewgung eines Elefanten ziehen. „I Don’t Care“ ist wieder klassischer Rock, diesmal ist der Refrain wieder wirklich einzigartig. Vielleicht der beste Refrain auf der gesamten EP und somit auch ein krönender Abschluss.

Wie immer muss man die Musik selbst gehört haben, um voll und ganz nachvollziehen können, was ich hier versuche zu beschreiben. Wir bewegen uns aber dennoch auf recht hohem Niveau, auch wenn die Band noch recht klein ist. Mit einer starken Betonung auf „noch“. Wir haben hier sehr großes Potential! Ich bin sehr gespannt, was in Zukunft von dert Band kommen wird. Mein Interesse ist auf jeden Fall geweckt.

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